Margarethenstich-Schwindel auf den Punkt gebracht!

Mein folgender Leserbrief erschien am 6. Oktober 2017 sowohl in der BAZ als auch in der BZ:

Es ist billig, Regierungsrätin Sabine Pegoraro zu unterstellen, dass die Margarethenstich-Abstimmung nur ihretwegen nicht gewonnen wurde. Ebenso billig ist es, wenn Marc Keller vom Baudepartement dem Referendumskomitee de facto unterstellt, dass das Ozeanium wegen der verlorenen Abstimmung nicht gebaut werden kann. Auf der Webseite des Referendumskomitees ist ersichtlich, dass man nie gegen den Bau des Ozeaniums gewesen ist. Die Verstrickungen zwischen dem Margarethenstich, dem BLT Gleisersatz, dem Ozeanium und dem neuen Heuwaage-Kreisel werden auf der Webseite aufgelöst und entflechtet.
Beim Margarethenstich geht es nur um rein wirtschaftliche Interessen der BLT, die von Andreas Büttiker und seinem Kampagnenleiter Manfred Messmer ausgeheckt wurden. Mit dem neuen Vorschlag, Basel solle den Margarethenstich trotz des Baselbieter Neins zusammen mit Bundesbern realisieren, werden Basel-Stadt und Baselland gespalten und die wahren Interessen der BLT verschleiert. Basel-Stadt wird weder den Margarethenstich noch den Heuwaage-Bogen erstellen, da beides nur der BLT nützt. Die BLT will die Linie 17 in Richtung Badischer Bahnhof ändern, weil der 17 er nur 7 Mal pro Tag zum Wiesenplatz fährt und sich nicht mehr rentiert. Es ist legitim, dass die BLT mit dem «Margarethenstich-Trick» nur Kasse machen wollte. Dass dabei das Volk beider Basel veräppelt wurde, ist nicht akzeptierbar.

Mein heutiger Leserbrief steht auch in Zusammenhang mit dem BAZ-Artikel vom 02.10.2017 von Manfred Messmer, der m.E. auch deutlich die wahren Absichten offenlegte, die die BLT mit dem „Margarethenstich“ bezweckt hatte. Aber das Stimmvolk in Basel-Land hat sich glücklicher Weise am 24.09.2017 nicht für dumm verkaufen lassen und hatte den Schwindel durchschaut.

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