Margarethenstich – NEIN

Abschliessende Zusammenfassung des Präsidenten des Referendumskomitees:

Ein verdienter Sieg!

„Margarethenstich“
in Basel-Binningen.

zur kantonalen Abstimmung
am 24. September 2017

in Sachen

Hat man das gewusst?
Ab Dezember 2020 sind alle ArbeiterInnen und MitarbeiterInnen der NOVARTIS, die aus dem Leimental stammen, nicht  mehr bei NOVARTIS sondern bei der ROCHE tätig! Wieso das Tram – wie bisher – nicht bis an den Wiesenplatz fährt, ist deshalb nicht nachvollziehbar.

Grundsätzliche Überlegungen zum Verkehrsregime des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Basel.


Das Verkehrs-Konzept des öffentlichen Verkehrs in der Agglomeration Basel besteht im Wesentlichen aus den Tram-Knoten: Bad. Bahnhof – Messeplatz – Claraplatz – Schifflände – Barfüsserplatz – Bankverein – Äschenplatz und Bahnhofplatz. Von diesen Knoten zweigen folgende Tramlinien „strahlungsförmig“ ab, in Richtung: Saint-Louis – Allschwil – Binningen – Reinach – Birsfelden – Riehen, Kleinhüningen und Weil am Rhein. Früher konnte man noch mit dem Tram nach Saint-Louis und Lörrach fahren, was angeblich künftig wieder möglich wäre.

Pheriphäre Verbindungen sind im Verkehrskonzept  Mangelware. Die 2er-Linie vom Bad. Bahnhof – Erasmusplatz – Johaniterbrücke – Spalentor zum Bahnhof wurde seinerzeit aus unerfindlichen Gründen aufgehoben. Die Verbindung von der Breite über die Autobahnbrücke zum Bad. Bahnhof wurde offenbar vergessen.

Die restlichen Verbindungen an der Pheripherie der Stadt Basel werden heute mit Autobussen abgedeckt. Beinahe unbemerkt, hat sich deshalb im Laufe der Jahrzehnte ein riesengrosser Schienen-Salat angesammelt, der verkehrsmässig nicht mehr verkraftbar ist. Die Tram-Knoten behindern vor allem den Privat-Verkehr und zwar so, dass auch der ÖV seine Fahrzeiten kaum einhalten kann und man von Fall zu Fall „ewig“ auf ein „Drämmli“ warten muss. Aus diesem Grund hat die Regierung zu Basel beschlossen – ohne das Verkehrs-Konzept dem Volk zur Genehmigung vorzulegen – den Privatverkehr im Kern der Stadt zu unterbinden, damit der öffentliche Verkehr ungehindert fliessen kann. Man braucht als Politiker wie der Regierungsrat Hampe Wessels sehr viel Mut, eine Brücke für den Privatverkehr zu sperren, welche immerhin seit dem Jahr 1244 in Basel als Rheinübergang gedient hat.

Um dem Volk die fehlenden periphären Verbindungen schmackhaft zu machen, wollte man Velo-Ringe erstellen, wo das Fahrrad Vortritt hat. Der Velo-Ring wurde vom Volk an der Urne abgelehnt. Doch kurz danach wird auf den Masterplan Velo zurückgegriffen, der das Velo weiterhin favorisiert. Ausserdem ist das Velofahren bei Regen auf den Schienen der Tram-Knoten sehr unfallträchtig.

Allgemein weiss man zwar, dass Tram-Knoten Verkehrs-Stau erzeugen. Nun will man aber neu am Margarethenstich zwei weitere, Tram-Knoten erstellen, welche vollkommen unnötig und spezifisch sehr teuer sind. Ausserdem behindern und belasten sie den Verkehr auf der Binningerstrasse mit Stau sowie den Verkehrsfluss auf der Kreuzung Dorenbach-Viadukt – Gundeldingerstrasse und Margarethenstrasse.

Die RICHTIGE  Lösung wurde zwar im BL-Landrat schon früher von Oskar Kämpfer (SVP) gefordert, doch seine Idee orientierte sich nur am Heuwaage-Bogen und wurde deshalb unter den Teppich gekehrt. Weil die 5-Minuten Tram-Anbindung von der Haltestelle Dorenbach zum Bahnhofplatz über die Heuwaage der Logik entspricht, haben wir deshalb diese Lösung im Detail aufgezeichnet, damit Jedermann/Frau nachvoll-ziehen kann, was gemeint ist und um was es geht. Nicht vergessen darf man dabei, dass damit auch eine 2 Minuten-Verbindung vom Bahnhofplatz zur Heuwaage möglich ist.

Wir sind gegen das sinnlose Millionenprojekt